Die spätgotische Klosterkirche ist in Grundmauern in einer Höhe bis zu einem Meter erhalten. Der Chor ist 9,1 Meter breit und 14 Meter lang. Die Kirche war einschiffig mit drei Jochen und hatte einen 5/8-Chorschluss und eine Gesamtlänge von 24,4 Metern Innenmaß.

 

Die Ruine der Klosterkirche wurde 1912 auf Veranlassung der Stadt Bielefeld und 1966 durch die römisch-katholische Kirchengemeinde St. Jodokus freigelegt. Seitdem zerfiel das Bauwerk; Souvenirjäger hatten wiederholt Stücke herausgebrochen. Erst 1993/94 erfolgte eine archäologische Grabung und Dokumentation. Die Instandsetzung und teilweise Restaurierung der Kirchenruine wurde 2009 beendet.