Diese Befestigungsanlage, in älteren Karten auch Meinser Burg genannt, liegt gut geschützt auf einem langgestreckten Höhenzug zwischen zwei schluchtartig eingeschnittenen Bachläufen.

Sie besteht aus drei Teilen, dem Kernwerk und zwei Vorburgen, von denen die äußere allerdings nicht geschlossen ist.

Wahrscheinlich lag die Burg im Bereich zweier Straßen, dem Höhenweg über den Deisterkann und der ehemaligen Verbindung zwischen dem Wesertal und dem Leintal und hatte so die Funktion einer Wegesperre.

Im Jahr 1937 wurde das Verbindungstor zwischen Hauptburg und Vorburg archäologisch untersicht und aufgrund der guten Erhaltungsbedingungen zeichnerisch rekonstruiert.

Anhand einer Funde aus den Grabungen ist die Datierung der Burg in das 9. und 10. Jahhunder möglich. Zu dieser Zeit bestand in Bennigsen eine größere Grundherrschaft, die 969 erstmals genannt wird. Für das Jahr 1311 wird ein Rittergeschlecht von Bennekersen als Besitzer eines Hofes in Benningsen genannt, der noch heute im Ortsbild erkennbar ist.