Den höchsten natürlichen Wasserfall Norddeutschlands findet man nicht im Harz, sondern hier in Langenfeld. 15m hoch ist die Felswand, über die der Höllenbach hinabstürzt. Oben steht die Höllenmühle, die bereits 1664 in einer Urkunde erwähnt wurde. Es heißt früher habe der Müller gegen ein Trinkgeld den Mühlteich abgelassen, damit der Wasserfall anständig ins Tal donnerte.

Übrigens hat "Hölle" nichts mit dem Fegefeuer zu tun, sonder geht auf "Hel" zurück, eine alte Bezeichnung für Mulde oder Senke.

 

Unterhalb des Langenfelder Wasserfalls liegt der Schneegrund. Die steile Schlucht wird derart stark von Buchen beschattet, dass am Boden nur Kräuter überleben können, die vor dem Grünen der Bäume austreibt. So wachsen hier Frühjahrsblüher, wie Buschwindröschen, Gelbes Windröschen und Scharbockskraut ebenso in Massen wie der kräftige riechende Bärlauch.