Wilhelm-Külz-Park

Der Wilhelm-Külz-Park ist eine Parkanlage im Südosten Leipzigs nahe dem Völkerschlachtdenkmal. Sie ist benannt nach dem liberalen PolitikerWilhelm Külz (1875–1948). Der Park hat eine etwa dreieckige Gestalt. Geschwungen geführte Parkwege erschließen die gesamte Anlage aus Wiesenflächen und Baumgruppen. Der Park enthält auch einige historisch interessante Objekte

 

1898 war der Grundstein für das Völkerschlachtdenkmal gelegt worden. Um für das Denkmal ein attraktives Umfeld zu schaffen, begann man nördlich der Denkmal-Baustelle 1905 mit der Anlage eines Parks. Die Planung dazu stammte vom Leipziger Gartendirektor Carl Hampel (1849–1930). Es wurden Wiesen angelegt und Baumgruppen gepflanzt. Auch das durch den Park führende Teilstück der auf das Denkmal weisenden Straße des 18. Oktober wurde vor ihren nördlicheren Teilen bereits angelegt. Der Park erhielt den Namen Denkmalspark. In der Bevölkerung verbreitete sich der Name Amselpark.

 

1913 wurde der nördliche Teil des Parks in die Internationale Baufach-Ausstellung 1913 einbezogen. Dieses Stück beherbergte das sogenannte Musterdörfchen und den großen Vergnügungspark der Ausstellung mit Wasserrutsche und Tanzpalast.

1931 wurde ein ovaler mit Bäumen umstandener Wiesenplatz in der Südwestspitze des Parks als Carl-Hampel-Platz benannt. In der inzwischen in Wilhelm-Külz-Park umbenannten Anlage wurde 1963 an der Straße An der Tabaksmühle ein 500 m² großer Ausstellungspavillon „Geschichte der Völkerschlacht 1813“ eingeweiht. Nach dem Umzug der Ausstellung in Räume des Völkerschlachtdenkmals wurde im Pavillon das „Parkrestaurant am Völkerschlachtdenkmal“ eingerichtet.