Der Fernmeldeturm Jakobsberg (Typbezeichnung FMT 2/73) steht auf dem 232,5 Meter hohen Jakobsberg in der ostwestfälischen Stadt Porta Westfalica und wurde als Sender im ostwestfälischen Richtfunknetz zur Verbreitung des Telefonnetzes gebaut, später wurden der Richtfunk auch zur Verbreitung des Öffentlich-rechtlichen Rundfunkprogramme genutzt. Der Sender dient auch als Sendeturm zur regionalen Versorgung mit Fernsehen und Rundfunk. Im 21. Jahrhundert wurden die Sendeanlagen für den Mobilfunk nachinstalliert, während der Richtfunk abgebaut und durch Glasfaserverbindungen für die Fernübertragung ersetzt wurden. Seiner Sichtbarkeit über große Entfernungen und seiner eigenwilligen Form wegen ist er neben dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal das Wahrzeichen im Durchbruchstal Porta Westfalica geworden.