Gegen Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Rüstungsindustrie zum Teil unter Tage verlagert. In der Porta errichtete man im Zuge dieser Maßnahme eine Anlage von bis heute noch ungeahnten Ausmaßes. Man bediente sich zu der Zeit der Arbeitskraft von Zwangsarbeitern , teilweise bis zu 3000 Männern und Frauen, die man unter unmenschlichen Bedingungen von Hunger und Kälte, Willkür und Brutalität ausbeutete und zu Tode schuften ließ.







So manche Dinge sind mit einem Holzverschlag gesichert. Andere wiederum wie ein Hochsicherheitsgefängnis.

Zur Versorgung der Anlage wurden diese 5 Stahlbetontanks errichtet. Das Wasser wurde aus der Weser gepumpt. Durch die erhöhte Lage am Hang des Jakobsberges sollte ein gewisser Wasserdruck erreicht werden.

So langsam sprengt der rostige Stahl den Beton ab.

Die Wasserleitungen von den Tanks bis in das Innere der Raffinerie verliefen zunächst rein oberirdisch, bevor sie durch den Versorgungsstollen in der U-Verlagerung verschwanden. Zur Trinkwassergewinnung wurden drei Bohrlöcher in der Nähe der Weser gebohrt und ebenfalls mit Kreiselpumpen bestückt. Als Wasserreservoir diente der alte Wasserbunker der Glasfabrik Porta Westfalica Meyer & Söhne, direkt unterhalb der Brauchwassertanks im Wald. Auch dieser Wasserbunker war mittels Rohrleitungen mit der Raffinerie Dachs verbunden.